Data Mining und Wertschöpfung beim Research Day des Fraunhofer IMW

© Fraunhofer IMW

Milan Pentrack

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Bastien Bodenstein

Das Projekt Data Mining und Wertschöpfung war Teil des Programms beim Research Day des Fraunhofer IMWam 24. Januar 2019. Projektleiter Prof. Dr. Heiko Gebauer gab einen kurzen Überblick über das Vorhaben und stellte das Konzept der Digital Lead Factory vor. Ein solcher Standort nimmt eine Vorreiterrolle im Produktionsnetzwerk ein und bietet eine Testumgebung für datenbasierte Verfahren.

Anschließend stellten Milan Pentrack und Bastien Bodenstein, wissenschaftliche Mitarbeiter im Projekt, ihre Arbeitsschwerpunkte vor. Milan Pentrack sprach über Daten- und Nutzeninventur. Diese Methode hat zum Ziel, den Unternehmen einen Überblick über ihre bereits vorhandenen Daten und deren Nutzungsmöglichkeiten zu geben. Daraus soll eine Datenbank mit Anwendungsfällen entstehen, die schließlich als Entscheidungshilfe für neue Datenverarbeitungsmodelle dient.

Um die Anbahnung von Pilotprojekten mit sächsischen Unternehmen kümmert sich Bastien Bodenstein. Ein Pilotprojekt kann starten, indem Unternehmen auf das Team von Data Mining und Wertschöpfung zukommen, weil sie eine Anwendung realisieren möchten. Denkbar ist auch, dass die Idee für einen Prototyp in der kreativen Atmosphäre eines Workshops gemeinsam mit dem Projektteam entsteht. Wichtig für Pilotprojekte im Rahmen von Data Mining und Wertschöpfung ist, dass sie sich auf andere Anwendungsfelder übertragen lassen.

Der Research Day bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fraunhofer IMW zum Auftakt des Forschungsjahrs die Gelegenheit, ihre aktuellen Projekte in kurzen Poster-Präsentationen vorzustellen.

Digital Lead Factory – Sächsische Produktionsstandorte auf dem Weg zu digitalen Vorreitern

Projekt »Data Mining und Wertschöpfung«: Daten- und Nutzeninventur

Projekt »Data Mining und Wertschöpfung«: Entwicklung von Pilotprojekten